Generationenkonflikte:

Eure Wirtschaft tötet unsere Zukunft!



Die Generation Z stand bei Forschern zunächst in dem Ruf, unselbstständiger, konsumorientierter und weniger politisch zu sein als die Vorgängergenerationen. Gerade diese Generation ist es nun aber, die über Monate hinweg jeden Freitag auf die Straße ging, um für ihr Recht auf Zukunft zu streiten und damit spätestens seit den Europawahlen 2019 kaum abschätzbare Bewegungen in der politischen Landschaft in Deutschland auslöste.

Die Hintergründe sind komplex und sicher auch regional sehr verschieden.

Ein Ansatz, um das Phänomen besser zu verstehen, wäre es von einem Konflikt zwischen „alter Vernunft“ und „junger Vernunft“ zu reden. Alte Vernunft wäre demnach eine Denkhaltung, die die Zukunft ausschließlich nach den Kriterien der Vergangenheit bewertet. Ist die Forderung, Maßnahmen gegen den Klimawandel wirtschaftspolitisch maßvoll zu gestalten ein Anschlag auf die Zukunft der Menschheit oder eine strategische Notwendigkeit? Ist wirtschaftliches Wachstum die Grundlage für den Erhalt pluraler Bürgergesellschaften oder ein Beschleuniger ihres Untergangs?

Verschlafen wir unsere Zukunft, wenn wir Digitalisierungsprozesse gesetzgeberisch vorsichtig begleiten oder schützen wir unsere Gesellschaft vor einem Abgleiten in eine digitale Dystopie? Und wie wird die Gesellschaft sich den neuen Verwerfungen und Herausforderungen stellen, die sich aus der aktuellen Pandemie-Situation ergeben und die erneut ein Schlaglicht auf das Verhältnis der Generationen werfen. Solche und andere Fragen wollen wir bei der diesjährigen Denkwerkstatt gemeinsam diskutieren und anhand von Fallstudien vertiefen.



14:00 Uhr
Begrüßung durch Gastgeber und Moderation Kurzvorstellung der Workshops

André Schröder, Katholisch-Soziales Institut Siegburg (KSI)
Martin Heyer, Maßkonzept

14:20 Uhr
Vorstellung der Sessions

WS 1

Wie lösen wir das Klimaproblem? Innovation oder Verzicht?

Luca Samlidis, Journalist und Klimaaktivist, Fridays for Future (Mod.: Stefan Freitag, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg)

WS 2

Ist die Demokratie in Gefahr? Politische Beteiligung im Zeitalter der Digitalität und gefühlter Wahrheit

Dirk Lahmann, Leiter der Stabstelle Bürgerbeteiligung der Stadt Bonn
(Mod.: Martin Heyer, Maßkonzept)

WS 3

Verantwortung tragen - Entscheider im Zwiespalt zwischen Wählergunst und Lobbyismus

Diana Kinnert, CDU, Unternehmerin und Autorin, newsgreen GmbH
(Mod: André Schröder, Katholisch-Soziales Institut, Siegburg)

WS 4

Einkommensverteilung - Wie durchlässig ist unsere Gesellschaft?

Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin, Arbeiterkind.de
(Mod.: Lars Schäfers, Universität Bonn)

WS 5

Pathways in Generational Conflicts: International Perspectives on Values, Beliefs, Politics and Business (engl.)

Dr. Manuel Vermeer, Sinologe und Unternehmensberater, Dr. Vermeer Consult
(Mod.: Astrid Mühlböck, Internationale Hochschule Bad Honnef/Bonn (IUBH))

15:15 Uhr
Pause
15:25 Uhr
Plenum

Fallstudien mit Teilnahme der Referenten aus Workshopphase 1

16:40 Uhr
Pause
16:45 Uhr
Plenum
17:30 Uhr
Abschluss

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Über Business +/- Ethics

Mit der zweimal jährlich stattfindenden Veranstal­tungsreihe Business +/− Ethics möchten wir aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen und Kontroversen aus der Welt der Wirtschaft in den öffentlichen Dis­kurs bringen und Perspektiven und Lösungsansätze für drängende Fragen unserer Zeit diskutieren.

Die Business +/− Ethics Denkwerkstatt ist ein interaktives Veranstaltungsformat. Sie bietet eine Plattform für den Austausch über die Grenzen von Institutionen, politischen Meinungen und Disziplinen hinweg. Flankiert von kurzen Experteninputs erhalten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich über ein Thema zu informieren, miteinander zu diskutieren und jen­seits eingefahrener Muster gemeinsam Handlungs­perspektiven ins Gespräch zu bringen. Anhand von Fallstudien werden die Inhalte vertieft.

Der Business +/− Ethics Dialog findet als öffentliche Podiumsdiskussion statt. Hier wird das jeweilige Jahresthema von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Kirche und Wirtschaft in einem moderierten Gespräch kontrovers diskutiert.

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