Europa - Interessengemeinschaft, Wertegemeinschaft ... Gemeinschaft?



Das Projekt Europa scheint in die Krise geraten zu sein: Der bevorstehende Brexit, die Banken- und Schuldenkrise einschließlich Streit und Uneinigkeit im Handels- und Währungsraum, undurchsichtige EU-Bürokratie, mangelnde Einigkeit in der Migrati- onspolitik, Verschärfung wirtschaftlicher und sozia- ler Ungleichheiten der Eurozone zeigen gewaltige Herausforderungen an, vor denen die europäische Gemeinschaft heute steht.

Das Gelingen des Projekts Europas ist keineswegs selbstverständlich, sondern vielfältig bedroht. Umso drängender erscheint die Frage, was das Gemeinschaftsprojekt Europa, im Grunde zusammen- hält? Gibt es und was wären gemeinsame euro- päische Werte? Welche ethischen Anforderungen ergeben sich daraus an Wirtschaft und Gesellschaft? Was sind die Ideale und wie sieht die Realität aus? Lässt sich zwischen politischer Vision und (national) ökonomischem Nutzenkalkül eine europäische Iden- tität ausmachen?

Die Krisen Europas verlangen nach interdisziplinärem Dialog und gemeinsamer Diskussion, die anhand von Fallstudien vertieft werden soll. Dazu möchte die Denkwerkstatt herzlich einladen.



14:00 Uhr
Begrüßung durch Gastgeber und Moderation, Kurzvorstellung der Workshops

WS 1

Gegründet auf gemeinsamen Werten - das Narrativ der Wertegemeinschaft und das Ethos der Europäischen Union

Prof. Dr Armin G. Wildfeuer, Professor für Philosophie (ins- bes. Ethik, Anthropologie und politische Philosophie/Sozialphilosophie) an der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln

WS 2

Von einem Europa der Konzerne hin zu einem Europa der Bürgerinnen und Bürger

Magdalena Senn, parlamentarische Assistentin des Abgeordneten im Europaparlament Sven Giegold, Bündnis 90/Die Grünen

WS 3

Wirtschaft - Motor der Demokratie?!

Dr. Julian Dörr, Research Fellow am Forschungskolleg normative Gesellschaftsgrundlagen der Universität Bonn und Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e.V.

WS 4

Die EU als Innovationshemmnis: Behindert die Regulierung unsere Wettbewerbsfähigkeit?

Dr. Günter Lambertz, Leiter des Büros Brüssel, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)

WS 5

Thinking about Europe - Perceptions and Realities of the European Community

Antje Brand, Referentin für europapolitische Bildung

15:30 Uhr
Kaffeepause
15:45 Uhr
Plenum

Fallstudien mit Teilnahme der Referenten aus Workshopphase 1

  • Dr. Claudius Bachmann, Universität Bonn
  • Stefan Freitag, Hochschule Bonn-Rhein-sieg (H-RBS)
  • Martin Heyer, Maßkonzept GbR
  • Prof. Dr. Astrid Mühlböck, IUBH
  • André Schröder, KSI

17:15 Uhr
Plenum
18:00 Uhr
Get-together mit Fingerfood

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Veranstaltungsort: Das Katholisch-Soziale Institut, Siegburg

Das Katholisch-Soziale Institut (KSI) ist eine Akademie für Erwachsenenbildung in Trägerschaft des Erzbistums Köln mit eigenem Tagungszentrum. Das KSI wurde 1947 vom Kölner Kardinal Josef Frings als Ort für den Dialog von Kirche, Politik und Gesellschaft gegründet.

Seit 2017 ist der Sitz des Katholisch-Sozialen Instituts die ehemalige Benediktinerabtei auf dem Siegburger Michaelsberg. Moderne Architektur, ansprechendes Design und größtmöglicher Komfort erwartet die Gäste im KSI. Dort ist ein einmaliges, modernes und helles Tagungsraums entstanden, das für Konferenzen, Seminare und Tagungen einen ansprechenden Raum bietet.

Parkplätze sind vorhanden und kostenpflichtig

Über Business +/- Ethics

Mit der zweimal jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe Business +/− Ethics möchten wir aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen und Kontroversen aus der Welt der Wirtschaft in den öffentlichen Diskurs bringen und Perspektiven und Lösungsansätze für drängende Fragen unserer Zeit diskutieren.

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